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 Bericht
Stadtsch├╝tzenfest in Herlinghausen mit 14 Majest├Ąten-Paaren, 100 Musikern und 700 Sch├╝tzen gefeiert

Die festlichen, farbenfrohen Kleider der K├Âniginnen und der Hutschmuck vieler Sch├╝tzen standen in einem optisch wunderbaren Kontrast zur satt-gr├╝nen Natur am Herlingh├Ąuser Sportgel├Ąnde, wo sich alle teilnehmenden Vereine zur Paradeaufstellung zusammen fanden.
Die Majest├Ąten waren gut gelaunt und der Wettergott hatte das Fest mit herlichem Sonnenschein belohnt.
Das war der passende Rahmen f├╝r das 36. Warburger Stadtsch├╝tzenfest, das in Herlinghausen stattfand.
Alle Majest├Ąten, Sch├╝tzen und Sch├╝tzenfrauen hatten sich fein herausgeputzt ÔÇô und schon das Eintreffen der Vereinsabordnungen war ein echter Hingucker.

Das Stadtsch├╝tzenfest fand in diesem Jahr in Herlinghausen statt, weil beim Wettstreit der K├Ânige in der Oktoberwoche unser Frauenhauptmann, der 44-j├Ąhrige Martin Laudage, Disponent bei den Desenberg-Betonwerken, mit 24 Ringen das Fest der Feste nach Herlinghausen geholt hatte.

Aber nicht nur die Sch├╝tzen hatten sich bestens zur Er├Âffnung des neuen Sch├╝tzenjahres vorbereitet, auch unser Ort war bestens ger├╝stet. Schlie├člich erfolgte nach der Paradeaufstellung und der Abnahme durch das Stadtsch├╝tzenpaar Martin und Petra Laudage, der Umzug durch die Gemeinde zur Herlingihalle.
Das dunkelrote Kleid mit champagnerfarbenen Einsatz der Herlingh├Ąuser First Lady stand dabei nat├╝rlich besonders im Mittelpunkt, da ja bekanntlich der Sch├╝tzenverein Herlinghausen bei seinen Feierlichkeiten ohne K├Ânigspaar auskommt.

Bevor der Zug der Sch├╝tzen durch den Ort begann, waren die Begr├╝├čung durch den 1. Vorsitzenden der Gastgeber, Michael Sauerland, sowie die Festrede von B├╝rgermeister Michael Stickeln erfolgt.
Mit einem Zitat des franz├Âsischen Schriftstellers Antoine de Saint-Exup├ęry umschrieb das Stadtoberhaupt von Warburg den Stellenwert eines Stadtsch├╝tzenfestes im Speziellen und den des Sch├╝tzenwesens im Allgemeinen: ÔÇ×Es mu├č feste Br├Ąuche geben. Sie sind das, was einen Tag vom anderen unterscheidet, eine Stunde von anderen StundenÔÇť, zitierte er.

Und wie beliebt das Sch├╝tzenbrauchtum im Warburger Land ist, zeigte auch die Resonanz im Ort. Einige Hundert Zuschauer waren gekommen, um sich den festzug anzusehen und zu applaudieren.

Nach der Rede des B├╝rgermeisters, nahm der Herlinghausener Oberst Herbert Wa├čmuth noch die Ehrung von Frank Scharm und seiner Gattin Luise f├╝r dessen 25-j├Ąhrigen K├Ânigsjubil├Ąum vor. Frank Scharm war damals der erste Tr├Ąger der Stadtsch├╝tzenkette f├╝r die Herlingh├Ąuser Sch├╝tzen.

Martin Laudage hatte zum 3. mal den Titel in den Ort geholt. 1996 war dem Herlingh├Ąuser Sch├╝tzen Thomas Apel diese W├╝rde zuteil geworden

Dann ging es los: 700 Sch├╝tzen und 100 Musiker starteten zum Umzug.

In der festlich gesch├╝ckten Herlingihalle, an die eigens f├╝r das gro├če Fest ein Zeltanbau errichtet worden war, wurde in froher Eintracht bis in die fr├╝hen Morgenstunden getanzt und gefeiert. Und f├╝r diese Stunden in der Halle hatte der Vorsitzende des Gastgebervereins, Michael Sauerland, zuvor noch einen ganz speziellen Rat parat gehabt. Er zitierte Martin Ltuher mit den Worten: ÔÇ× Macht das Maul auf, steht fest und macht Platz f├╝r den n├Ąchsten.ÔÇť

Die Verantwortlichen der Stadt Warburg sowie zahlreiche Vereinvertreter bedankten sich bei der Herlingh├Ąuser Vereinsf├╝hrung f├╝r die exellente Vorbereitung und Durchf├╝hrung des Stadtsch├╝tzenfestes 2011.

gez. Rainer Herwig
Schriftf├╝hrer
Links: n/a
geschrieben von Sauerland - 11.05.2011 - 07:53




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