┬ž 1 Sitz des Verein

Der Sch├╝tzenverein Herlinghausen gegr. E.V. hat seinen Sitz in Herlinghausen, Stadt Warburg, Kreis H├Âxter in Westfalen.

┬ž 2 Zweck des Verein

Zweck des Vereins ist die Pflege und Erhaltung, sowie die sinnvolle Weiterentwicklung des heimatlichen Brauchtum. Der Verein soll durch seine T├Ątigkeit, die ├Ârtliche Gemeinschaft und das Zusammenleben von Jung und Alt f├Ârdern.

┬ž 3 Sch├╝tzenfest


H├Âhepunkt des Vereinsleben ist das j├Ąhrlich durchzuf├╝hrende Sch├╝tzenfest, an dem alle Mitglieder des Verein aktiv mitzuwirken haben. Der Termin des Sch├╝tzenfestes ist vom Vorstand festzusetzen und in der Generalversammlung bekannt zugeben.

Jeder Sch├╝tz unter 65 Jahren ist verpflichtet an den Umz├╝gen teilzunehmen. Er hat p├╝nktlich mit schwarzem Anzug, Sch├╝tzenm├╝tze sowie wei├čen Handschuhen anzutreten, es sei denn der Hauptmann erlaubt ihm einen anderen Anzug.
Sollte der Sch├╝tze verhindert sein so hat er die dem Hauptmann mitzuteilen.

Die Frauen der Frauenkompanie nehmen in festlicher Kleidung an den Umz├╝gen teil. Ver├Ąnderungen ihrer Kleidung z.B. Formen Farbe Einheitlichkeit oder Accessories beschlie├čen sie nach demokratischen Regeln selbst.

Alle Sch├╝tzen haben an dem vom Verein auszurichtenden Schie├čen teil zunehmen. Der beste Sch├╝tze ist gehalten, den Verein bei allen offiziellen Anl├Ąssen zu vertreten.

┬ž 4 Mitgliedschaft

Mitglied des Vereins k├Ânnen alle unbescholtenen M├Ąnner und Frauen werden, die nach geltendem Recht vollj├Ąhrig sind. Die ordentlichen Mitglieder genie├čen alle Rechte die sich aus der Satzung ergeben. Sie verpflichten sich gleichzeitig, den Verein in dessen satzungsgem├Ą├čen Zielen tatkr├Ąftig zu unterst├╝tzen.
Der Antrag auf Aufnahme in den Verein ist schriftlich an ein Mitglied des Vorstands zu richten. ├ťber die Aufnahme des Mitglieds wird vom Vorstand entschieden.

Die neu aufgenommenen Mitglieder sind allj├Ąhrlich in der Generalversammlung zu verlesen. Sollten sich aus der Generalversammlung begr├╝ndete Einw├Ąnde gegen das neue Mitglied ergeben, so ist von der Versammlung mit einfacher Mehrheit ├╝ber die Aufnahme abzustimmen.

Der Austritt aus dem Verein ist schriftlich an den ersten oder zweiten Vorsitzenden zu erkl├Ąren. Der Austritt wirk auf dass jeweilige Jahresende.

Auf Antrag eines Mitgliedes, kann ein Mitglied vom Vorstand aus dem Verein ausgeschlossen werden. Der Ausschluss wirkt mit Vorstandsbeschluss. Der Beschluss ist mit einfacher Mehrheit der anwesenden Vorstandsmitglieder zu fassen.


Ausschlussgr├╝nde sind:

a) grober Versto├č gegen die Satzung, die Anordnungen des Vorstands oder gegen de Vereinsgeist
b) Sch├Ądigung des Verein
c) Nichtzahlen der Beitr├Ąge

Dem Mitglied ist ausreichend Gelegenheit zu einer Stellungnahme zu geben. Die Generalversammlung ist von dem Ausschluss in Kenntnis zu setzen. Die Anrufung der Generalversammlung durch das ausgeschlossene Mitglied sowie der Rechtsweg sind ausgeschlossen. Ein Antrag auf Neuaufnahme in den Verein ist M├Âglich.

┬ž 5 Mitgliederbeitr├Ąge

Jedes Mitglied hat einen j├Ąhrlichen Beitrag zu zahlen

Die H├Âhe des Beitrags wird von der Generalversammlung beschlossen. Beschl├╝sse ├╝ber Beitragsenderungen sind von der Versammlung mit 2/3 Mehrheit zu fassen.

Der Beitrag ist vom Mitglied unaufgefordert im ersten Halbjahr zu entrichten.
Ehrenmitglieder haben keine Beitr├Ąge zu zahlen.

┬ž 6 Vorstand

Der Vorstand setzt sich aus folgenden sechs Mitgliedern zusammen:

1. Vorsitzender und 2. Vorsitzender
1. Kassierer und 2. Kassierer
1. Schriftf├╝hrer und 2. Schriftf├╝hrer

Der erweiterte Vorstand, als Beirat besteht aus:

- dem Oberst
- dem Hauptmann der M├Ąnnerkompanie. Er ist Stellvertreter des Oberst.
- Dem Hauptmann der Frauenkompanie. Er vertritt den Hauptmann der M├Ąnnerkompanie und wird in diesem Fall sowie bei Abwesenheit vertreten durch einen Fahnenoffizier.
- Den gew├Ąhlten Fahnentr├Ągern des Verein.
- Den Schie├čwarten.

Pflicht des Vorstands ist es, die Interessen das Vereins nach besten Wissen und Gewissen zu vertreten. Bei Meinungsverschiedenheiten innerhalb des Vorstands entscheidet der 1. Vorsitzende.

┬ž 7 Gesch├Ąftsf├╝hrung und Vertretung

Die Gesch├Ąftsf├╝hrung und Vertretung des Verein liegt in der Hand des ersten und zweiten Vorsitzenden. Sie vertreten den Verein nach Vorschriften des BGB.




┬ž 8 Vorstandswahl

Der gesamte Vorstand wird von der Generalversammlung f├╝r die Dauer von vier Jahren gew├Ąhlt. Die Kandidaten sind von der Versammlung vorzuschlagen. Bei den Wahlen ist jedes Vorstandsmitglied einzeln neu bzw. wieder zu w├Ąhlen. Die Wahl ist auf Antrag geheim durchzuf├╝hren.
Die Schie├čwarte sind auf Grund ihrer erforderlichen Qualifikation vom Vorstand zu bestimmen.

┬ž 9 Rechnungsauslegung

Die Rechtsauslegung erfolgt in der Generalversammlung durch den ersten oder zweiten Kassierer. Die Kassengesch├Ąfte sind von zwei im Vorjahr zu w├Ąhlenden Kassenpr├╝fern zu pr├╝fen. Die Kassenpr├╝fer haben der Generalversammlung ├╝ber die Ordnungsm├Ą├čigkeit der Kassengesch├Ąfte zu berichten.
Bei ordnungsgem├Ą├čer Kassenf├╝hrung ist dem Vorstand, auf Antrag durch die Generalversammlung Entlastung zu erteilen.

┬ž 10 Mitgliederversammlung

Der Vorstand beruft allj├Ąhrlich eine ordentliche Generalversammlung der Mitglieder. Die Versammlung hat bis Ende
M├Ąrz stattzufinden. Die Einberufung der Generalversammlung erfolgt durch schriftlichen Aushang, unter Angabe der Tagesordnung, im Vereinslokal. Der Termin ist drei Wochen vor Beginn bekannt zugeben.

In der Generalversammlung sind folgende Punkte zu behandeln:
1. Gesch├Ąftsbericht des Vorstands
2. Bericht der Kassenpr├╝fer und Entlastung des Vorstands
3. Bekanntgabe des Termins f├╝r das n├Ąchste Sch├╝tzenfest
4. Alle vier Jahre Neuwahlen des Vorstand
5. Verschiedenes

Der 1. Vorsitzende oder dessen Stellvertreter leiten die Versammlung. Der Schriftf├╝hrer oder dessen Stellvertreter hat den Verlauf der Versammlung protokollarisch festzuhalten. Die gefassten Beschl├╝sse der Versammlung sind w├Ârtlich in die Niederschrift aufzunehmen. Das Protokoll ist vom Schriftf├╝hrer zu unterzeichnen.

┬ž 11 Au├čerordentliche Versammlung

Der 1. Vorsitzende kann jederzeit eine au├čerordentliche Mitgliederversammlung nach den f├╝r die ordentliche Versammlung geltenden Vorschriften einberufen. Die au├čerordentliche Versammlung hat dieselben Befugnisse wie die ordentliche Versammlung.
Der 1. Vorsitzende muss eine au├čerordentliche Versammlung einberufen, wenn dies der Vorstand oder ein Viertel der ordentlichen Vereinsmitglieder, schriftlich unter Angabe der Gr├╝nde, beantragt.

┬ž 12 ├änderung der Vereinssatzung

├ťber ├änderung der Vereinssatzung beschlie├čt die Generalversammlung mit einer Mehrheit von ┬ż der anwesenden Mitglieder.

┬ž 13 Ehrungen- Ehrenmitglieder

Vereinsmitglieder, die das 65 Lebensjahr vollendet haben, werden als Ehrenmitglieder gef├╝hrt.
Sch├╝tzen sind f├╝r ihre 25-, 40-, 50-, 60- oder gar 70-j├Ąhrige Mitgliedschaft im Verein bei dem allj├Ąhrlich stattfindenden Sch├╝tzenfest mit einem Orden auszuzeichnen.

┬ž 14 Pflichten der Mitglieder

Jedes Mitglied ist gehalten, dem Zweck und dem Zielen des Vereins dienlich zu sein. Bei gemeinsamen Veranstaltungen oder sonstigen Vorhaben des Vereins, ist seine aktive Beteiligung und Mitarbeit gefordert.

┬ž 15 Bestand des Verein

Die Aufl├Âsung des Vereins kann nur mit einer ┬ż Mehrheit der Mitglieder beschlossen werden.

┬ž 16 Abschlussklausel

Sollte eine oder mehrer Bestimmungen dieser Satzung nicht mit geltendem Recht ├╝bereinstimmen, so bleibt diese Satzung mit den ├╝brigen Bestimmungen in Kraft.
Der Vorstand ist gehalten, die Satzung den jeweils rechtlichen Bestimmungen anzupassen.




Herlinghausen, in 2010



Im Original gez. Im Original gez.
Unterschrift Unterschrift


(Sauerland,1. Vorsitzender) ( Richter,2. Vorsitzender)






Im Original gez.
Unterschrift


(Althaus, Notar)



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Die Satzung wurde durch den Beschluss der Generalversammlung vom Februar 2010 ge├Ąndert und wird
bald in der vorstehenden Fassung in Kraft gesetzt werden.